Studium
Diplom-Kulturwissenschaftlerin
Nach der Schule wollte ich ans Theater. Dieser Wunsch hat mich über Umwege an die Universität Hildesheim geführt, wo im Fachbereich Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation Theorie und Praxis verknüpft und verschiedene ästhetische Praxen zusammen gedacht werden.

Nach bestandener Aufnahmeprüfung begann ich im Oktober 2003 mit dem Studium der Szenischen Künste. Da der Theaterbereich jedoch nicht meinen Vorstellungen entsprach (ich war vor allem geprägt durch die Theater AG meiner Schule), wendete ich mich dem Bereich Film/Fernsehen zu, der mir bis dahin fremd war.

Theater steht für mich tatsächlich nicht mehr Mittelpunkt, im Gegenzug habe ich allerdings eine für mich neue Ausdrucksform, Kunst und Wissenschaft entdeckt: den Film. Ich versuche, das filmische Bild aus allen Perspektiven immer wieder neu kennen zu lernen: als Handwerkerin, als Experimentatorin, als Kritikerin, als Künstlerin, als Pädagogin, als Wissenschaftlerin...

Über diesen Lauf der Dinge bin ich immer noch erstaunt und begeistert - ich habe meine Ausdrucksform gefunden! Ich bin überzeugt, dass gerade die Verbindung von Wissenschaft und Praxis meine Faszination verstärkt. Ich will Film und auch Fernsehen erforschen, mich daran abarbeiten und viel experimentieren ...und schließlich immer wieder Verbindungen zum Theater aufbauen. Ein Experiment dieser Art ist unser Projekt Generation Praktikum.
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